In einer Welt, in der immer mehr Menschen nach Wegen suchen, ihre Lebensweise zu hinterfragen und bewusster zu gestalten, hat der vegane Lebensstil in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Diese Sammlung von Zitaten bietet eine faszinierende und inspirierende Reise durch die Gedanken und Perspektiven von Aktivisten, Philosophen, Künstlern und Wissenschaftlern, die sich mit den ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Aspekten der veganen Ernährung auseinandersetzen. Die Zitate spiegeln die vielfältigen Beweggründe wider, warum immer mehr Menschen den Schritt zu einer pflanzlichen Ernährung wagen und welche positiven Auswirkungen dies auf unseren Planeten, die Tiere und uns selbst haben kann. Möge diese Sammlung dazu anregen, eigene Überzeugungen zu reflektieren und vielleicht sogar zu verändern.
Freiheit
... Und begann, mich der Fleischnahrung zu enthalten. Schon nach Jahresfrist fiel mir diese Gewohnheit nicht nur leicht, sondern war mir angenehm. Ich hatte das Gefühl grösserer geistiger Beweglichkeit.
Lucius Annaeus Seneca (1-65), Römischer Philosoph
Gewissen
Ich habe die Tierleichen immer mit etwas schlechtem Gewissen gegessen.
Albert Einstein (1879-1955),Entwickelte die Relativitätstheorie. Physik-Nobelpreis 1921 (für die Erklärung des photoelektrischen Effekts auf dem die heutigen Solarzellen beruhen)
Kein Grund
Es gibt keinen Grund, Tiere zu essen - ausser Tradition und Gewohnheit.
Neal Barnard (geb. 1953) Mediziner
Für die, die keine Wahl haben
Gewalt ist nicht unsere Sache, ganz im Gegenteil - wir bekämpfen sie mit Entschlossenheit. Sie liegt in der rücksichtslosen, grausamen und alltäglichen Ausbeutung von Millionen von Tieren, die man zu Konsumgütern erniedrigt, zu Werkzeugen der Forschung, und deren eigentliche Natur als leidensfähige Wesen unterdrückt wird.
Tiere und Menschen leiden und sterben gleich. Gewalt verursacht den selben Schmerz, das selbe Blutvergiessen, den selben Geruch des Todes, die selbe Arroganz, Grausamkeit und brutales auslöschen des Lebens.
Dick Gregory (geb. 1932),Autor, Aktivist, Philosoph, Komödiant, Schauspieler, Ernährungskundiger, Anti-Drogen-Kämpfer
Tierschutz ist Menschenschutz
Erfurcht vor dem Leben ist Abscheu vor dem Töten! Tierschutz ist Menschenschutz. Wir schützen durch ihn die Menschenseele vor Verrohung.
Magnus Schwantje (1877-1959),Tierschützer, Pazifist, Autor.
Tiere essen
Wenn wir Tiere lieben, warum essen wir sie dann?
Jonathan Safran Foer (geb. 1977) Autor
Schöpfung
Nicht das Genie oder die mehr oder weniger grosse Geschicklichkeit der Hand macht den Künstler aus, sondern die Demut vor der Schöpfung, der Verzicht auf jede Herrschaft ausser der Selbstbeherrschung.
Paul Jakob (Paolo) Müller (1894-1982),Kunstmaler aus Bremgarten bei Bern.
Die Welt verändern
Die Welt verändert sich, wenn wir uns vegan entscheiden.
Pythagoras
Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erstemal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. Es handelt sich gewiss nicht um Löwen und Wölfe, die wir zum Selbstschutz essen - im Gegenteil, diesen Tieren schenken wir gar keine Beachtung; vielmehr schlachten wir harmlose, zahme Geschöpfe ohne Stacheln und Zähne, die uns onehin nichts anhaben könnten. Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen. Wenn ihr nun behaupten wollt, dass die Natur solche Nahrung für euch vorgesehen hätte, dann tötet selbst, was ihr z
Plutarch (45-125), griech. Philosoph und Schriftsteller
Hühnergefängnis
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Klage eines Eier-Industriellen gegen mich abgewiesen, wonach mir untersagt werden sollte, die ohne Tageslicht in Engstkäfigen gehaltenen Batterie-Hühner als KZ-Hühner zu bezeichnen. Den Ausdruck KZ-Hühner, der im übrigen nicht von mir erfunden worden war, haben die früheren KZ-Insassen Kirchenpräsident Martin Niemöller und Motoren-Erfinder Dr. Wankel ausdrücklich gebilligt.
Bernhard Grzimek (1909-1987),Deutscher Zoologe, Tierfilmer, Autor "Serengeti darf nicht sterben"
Alles gehört zusammen
Hab Achtung vor jedwedem Leben, das dir in deine Hand gegeben! Und mag es noch so bescheiden sein! Das grösste Geheimnis schliesst es doch ein! Das schwächste Tierlein, die kleinste Pflanze, deutet aufs wunderbare Ganze!
Johannes Trojan (1837-1915),Deutscher Humorist und Dichter
Seelenveränderung
Das Töten an sich verroht, ebenso die Gleichgültigkeit den Qualen der Tiere gegenüber, und der Fleischgenuss selbst macht plumper und roher, ganz abgesehen davon, dass Fleischgenuss meist mit Alkoholverbrauch verbunden zu sein pflegt. Alkohol und Fleischgenuss ziehen den Menschen herab und machen ihn unempfänglich für die feineren Daseinsschwingungen im Kosmischen und in sich selbst.
Manfred Kyber (1880-1933),Schriftsteller
Natürliche Nahrung
Lasst unsere Nahrung so natürlich wie möglich! Dass auch die höchstentwickelte und verfeinerte Technik kein Leben aus Totem zu erzeugen vermag. Unser Wissen kann uns nicht helfen, wohl aber unser Gewissen.
Werner Kollath (1892-1970),Arzt, Forscher, Ernährungswissenschaftler
Barbarei und Fleischkonsum
Fleisch essen ist ein Überbleibsel der grössten Barbarei.