In einer Welt, in der immer mehr Menschen nach Wegen suchen, ihre Lebensweise zu hinterfragen und bewusster zu gestalten, hat der vegane Lebensstil in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Diese Sammlung von Zitaten bietet eine faszinierende und inspirierende Reise durch die Gedanken und Perspektiven von Aktivisten, Philosophen, Künstlern und Wissenschaftlern, die sich mit den ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Aspekten der veganen Ernährung auseinandersetzen. Die Zitate spiegeln die vielfältigen Beweggründe wider, warum immer mehr Menschen den Schritt zu einer pflanzlichen Ernährung wagen und welche positiven Auswirkungen dies auf unseren Planeten, die Tiere und uns selbst haben kann. Möge diese Sammlung dazu anregen, eigene Überzeugungen zu reflektieren und vielleicht sogar zu verändern.
Überleben
Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.
Albert Einstein (1879-1955),
Entwickelte die Relativitätstheorie. Physik-Nobelpreis 1921 (für die Erklärung des photoelektrischen Effekts auf dem die heutigen Solarzellen beruhen)
Indien
Ich glaube kaum, da irgendein anderes Land eine solche grosse Anzahl von Vegetariern innerhalb seiner Bevölkerung aufweist und sich seit Generationen schon der Fleischkost enthalten hat, und dieses nicht nur deshalb, weil man sie etwa für ungeeignet für den Menschen hielt, sondern weil man sie sogar als schädlich für die geistige Entwicklung ansah!
Rajendra Dr. Prasad (1884-1963),Indischer Staatspräsident
Guter Mensch
Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein.
Arthur Schopenhauer (1788-1860),Deutscher Philosoph
Leben lassen
Veganismus ist die Kunst, das Leben zu respektieren.
Der gleiche Schmerz
Tiere und Menschen leiden und sterben gleich. Gewalt verursacht den selben Schmerz, das selbe Blutvergiessen, den selben Geruch des Todes, die selbe Arroganz, Grausamkeit und brutales auslöschen des Lebens.
Dick Gregory (geb. 1932),Autor, Aktivist, Philosoph, Komödiant, Schauspieler, Ernährungskundiger, Anti-Drogen-Kämpfer
Wandelnde Grabstätten
Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!
Leonardo da Vinci (1452-1519),Ital. Universalgenie
Dankbar
Ich bin dankbar, dass Gott mich erwachen und erkennen liess, hätte er mich weiter schlafen lassen, so würde ich heute noch die Tiere, unsere Mitgeschöpfe verspeisen. Auch wenn wir durch unsere Gesellschaft geprägt werden, so gab uns die göttliche Fügung von allen Lebewesen den meisten Verstand mit. Wir sollten ihn nutzen, um eigenständig zu handeln und uns nicht vom gesellschaftlichen Strudel mitreissen lassen. Letzteres führt dazu, dass andere für uns denken.
Ich bin Veganer, weil ich nicht will, dass Tiere für mich leiden.
James Cameron (geb. 1954)
Regisseur
Lage der Nation
Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.
Mahatma Gandhi (1869-1948),Führer der ind. Selbständigkeitsbewegung, Nobelpreis 1913
Fühlen wie wir
Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.
Franziskus von Assisi (1182-1226),Italienischer Heiliger, Gründer des Franziskaner Ordens
Kalbsbraten
Moralische Bedenken gegen Kalbsbraten? Von seiten der Erzieher nicht. Von seiten der Jurisprudenz nicht. Von seiten der Moraltheologie nicht. Von tausend anderen moralischen Seiten nicht. Von der des Kalbes vielleicht?
Karlheinz Deschner (1924-2014) Schriftsteller, Philosoph, Dr. Phil, Kirchenkritiker
In ihrem Verhalten gegenüber der Kreatur sind alle Menschen Nazis ... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka...
Isaac Bashevis Singer (1904-1991),Jüdisch-amerik. Schriftsteller; Nobelpreis 1978, emigrierte 1935 in die USA.
Mitgefühl
Ich wurde Veganer weil mir die Tiere leidtun, wie könnte ich meinen eigene Hund essen?
Roy Hinnen (geb. 1966),Ehemaliger Schweizer Triathlet
Pflanzennahrung
Seiner Nahrung aus der Pflanzenwelt verdankt der Mensch, dass er hinaufblicken kann zu den grossen Zusammenhängen der Dinge, die aus den engen Grenzen des persönlichen Seins entspringen.
Rudolf Steiner (1861-1925),Begründer der Anthroposophie